Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen 1.Advent.
Aber bei den Temperaturen und Wetterverhältnissen?
So langsam könnte sich der Winter mal heranschleichen, wie soll sonst Weihnachtsmarktfeeling entstehen? Dazu gehört wohl oder übel auch die Kälte, damit der Glühwein noch besser schmeckt.
So schön der Sommer und der Herbst auch war, alles Schöne muss einmal vorbeigehen um Neuem Platz zu machen.
Do you want to party with the Bonaparte??? Yes, yes, yes, I would!
Bonaparte ist eine Berliner Rockband um den Schweizer Tobias Jundt. Ihre Musikrichtung wird oft als „Visual Trash Punk“ bezeichnet. Die Band wurde 2006 in Barcelona gegründet.
Der Sound der Band zeichnet sich durch einfache, dem Punk angelehnten Harmonien aus. Besonders an Bonaparte ist der sehr raue und rustikale Sound. Er klingt teilweise nach primitiven Aufnahmetechniken („Wohnzimmerakustik“), und zwar vermutlich durchaus gewollt. Gleichzeitig ist der Sound von Bonaparte (vor allem in der 2. Platte) stark von digitaler Musik beeinflusst, sodass durch diese musikalische Kombination ein komplexer Klang entsteht.
Die Band zeichnet sich durch eine expressive Bühnenperformance aus, für die sie von der Kritik gefeiert wird: Der "Berliner tip" berichtet: „da, wo sie waren, stand hinterher eine verschwitzte und weich gerockte Menge mit Zeilen im Ohr“. Der Tagesspiegel bezeichnet sie als „Vielvölkerstaat, regiert vom Partykaiser“, die einen Trash-Zirkus entfesselt.Jundt tritt hierbei mal alleine, meist aber in größerer Besetzung auf, wobei diese auch wechselt. Zum Kreis von Bonaparte gehören heute etwa 20 Künstler. Wie bereits in den Songtexten, geht es Bonaparte auch bei der Bühnenperformance um Grenzüberschreitung. Strippende Menschen im Tierkostüm machen das Konzert zu einer grotesken Show, deren Erotik mal fasziniert, mal abschreckt. Auch Tiere treten, in Form verkleideter Akteure, immer wieder in den Shows auf.
Vergesst nicht, auf den Text zu achten! Man muss wirklich nicht alles wissen.
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Zeitschriften.Sie stecken voller interessanter Artikel und faszinierender Fotos.Egal wie der erste Eindruck ist, durchblättern lohnt sich fast immer.Irgendwas ist sicher lesens- oder sehenswert.
Es ist eine Rückkehr der beiden Elektronik-Liebhaber zu klassischen Song-Strukturen, ohne die eigene Aesthetik aufzugeben. Sie kreieren eine Popmusik im besten Sinne, eine die Bilder malt und Geschichten erzählt.
Es ist Musik, die Platz lässt für eigene Gedanken, die Geschichten erzählt und zurückkehrt klassischen Song-Strukturen, ohne die eigene Ästhetik aufzugeben. Ja, es ist Popmusik, im besten Sinne: elektronisch, melodisch, treibend, und natürlich absolut clubtauglich. Denn im Club sind Marian groß geworden, und er ist heute wohl der spannendste Ort für den neuen Pop.
Weil hier einhelligste, tanzfreudige Musikleidenschaft wohnt und eine Menge, die direkt Antwort gibt auf die Vorgaben in Beat- und Textform. Und es damit nur vorwärts gehen kann. So ist „Only our hearts to lose“ ein schönes, schillerndes Wesen zwischen Club und Balkon, zwischen zartem Sonnenaufgang und tiefster Tanz-Nacht.
TRACK BY TRACK :
1. For you Ein Liebeslied, ganz klar, aber was für eins: aus den tiefsten Tiefen dröhnt ein Subbass herauf, arbeitet sich empor, wird von Cello-Klängen empfangen, um sich schließlich in einen bittersüßen Midtempo-House-Dance aufzulösen.
2. Letter Geradelinige, mittelschnelle Beats, getragen von einem warmen, tiefen Bass, bilden das Gerüst für diesen eher sanftmelancholischen Song. Eine tiefe Jazzorgel, Bläser und rückwärtige Streicherschleifen (George Martin läßt grüßen!) sorgen für melodiöse Tanzbarkeit.
3. Forever Da setzt sich ein mächtiger Rhythmuszug in Bewegung. Klassischer, minimalistischer House, mit einem schnellen, monotonen Bass, scharfen Beats, und einer darüber schwebenden Stimme.
4. Passengers Ein tranciger, mit weltalltiefen Halleffekten arbeitender Ambienthouse, sehr reduziert, sehr spacig, und Fabian Reichelts Vocals in drei Stimmlagen zwischen Oberton und beschwörendem Mantra-Brummen.
5. Pictures Rhythmus-Hypnose pur: mit sehr knapp sitzenden, scharfen Beats, einem untergründigem Monsterbass, und ewig sich drehenden, hypnotisierenden Synthies. Fabian Reichelts Stimme sorgt für heftigstes Mitwippen.
6. Left Die Kurzversion des Hemmann/Reichelt-Debüts von 2010, ein echter Tanzboden-Kracher, mit stampfendem Beat, zackigem Schlagwerk und dröhnendem Schwebebass, eingerahmt von modulierten Streicherarrangements und Reichelts Stimme.
7. Empty Room Das Tempo zieht an, die zackig-nervösen House-Beats wetteifern mit der Stimme, addieren und verschlingen sich in schönster Komplexität, und entwerfen über einem kaum hör- aber umso mehr spürbaren Magengrubenbass ein vielfarbiges Gemälde mit heftigster Kopfnickerqualität.
8. You & Me Ein ganz aus repetitivem Schlagwerk aufgebauter Song, der buchstäblich auf die Pauke haut: treibend, dröhnend, in der zweiten Hälfte mit Synthie-Anklängen an klassische 80er-Elektronika und Vocal-Ästhetik.
9. Clouds Ein ganz typischer, schwebender, schneller Hemmann-Sound, über einem zackig-klaren House-Rhythmus baut sich unmerklich eine ganze Phalanx von Instrumenten auf, von den Bongos bis zum Tambourin, immer aber eindeutig und reduziert, repetitiv, Schleifen bildend, und zusammen mit Reichelts Stimme schön wie ein warmer Frühlingsmorgen.
10. Someone Reichelts melancholische, sich dehnende Stimme dominiert diesen Song, verschmilzt mit den Synthies, wird getrieben vom mittelschnellen Beat, vom gezupften Gitarrenstakkato und den warmen melodiösen Bässen.
11. Nothing Ein großes Dub-Epos zum Abschluss, das vom supertiefen, knackend gebrochenen Subbass sich langsam, aber zwingend erhebt in düsterschöne Synthiemeliodien, mit knisternden Hihats und Reichelts vervielfachter melancholischer Stimme aus den Tiefen des Alls.
Manche wollen genau das, andere können locker darauf verzichten!
An dieser Stelle muss ich sagen, ich persönlich ziehe letzteres vor.Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer will, soll sich verstellen und es versuchen jedem recht zu machen. Irgendwann wird dies jedoch nicht mehr funktionieren.
Wer es kann, soll sein eigenes Leben leben und dazu stehen. Und, lasst die Leute reden!
Dazu ein Lied mit Video von einem Künstler, den ihr hier öfter zu hören bekommen werdet: